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iTunes Festival 2013 in London

Wie in den letzten sechs Jahren, findet auch in diesem Jahr wieder, angekündigt und bestätigt, das iTunes Festival statt. Dieses Mal findet der September im Londoner Roundhouse seinen Höhepunkt. Einen Kartenvorverkauf gibt es allerdings nicht. Zwar ist der Eintritt frei, dass aber auch nur, weil man die Karten für das Event nur über den iTunes Store oder diverse Medienpartner gewinnen kann.

Man braucht wohl etwas mehr, als nur ein wenig Glück, um solch eine Karte zu ergattern, denn Musikfans weltweit, also aus den USA, Australien, Brasilien, Europa, Japan, Kanada und Mexiko können an Wettbewerben der Medienpartner teilnehmen und so die Karten für das iTunes Festival gewinnen. Wer nicht das Glück hat und direkt zum Konzert gehen und live vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit sämtliche Auftritte live oder auch später auf Abruf über ein iOS-Gerät oder via iTunes am Computer zu sehen. Über Apple TV stehen die Streams ebenso zur Verfügung.

Im Londoner Roundhouse werden vom 1. bis zum 30. September 2013 – 60 Bands in 30 Nächten auftreten. Unter anderem sind zum Beispiel Justin Timberlake, Thirty Seconds to Mars, Phoenix und Jack Johnson auf der Bühne zu finden. Eine komplette Liste der teilnehmenden Musiker und Bands ist noch nicht preisgegeben worden. Bei den iTunes Festivals sind Newcomer ebenso willkommen wie etablierte Musiker. Da diese Konzerte später exklusiv und nur über iTunes angeboten und gekauft werden können, lohnen sich diese Festivals für Apple sehr. Für einen bestimmten Zeitraum sind die Streams jedoch noch kostenlos über iTunes abrufbar.

2007, als das erste iTunes Festival in Londons Institute of Contemporary Arts stattfand, gaben bekannte Größen wie Sir Paul McCartney, Amy Winehouse und Crowded House sich die Ehre dort aufzutreten. Bis heute sind über 370 Künstler vor 370000 Fans und weiteren Millionen Zuschauern, entweder online oder vor den Bildschirmen, aufgetreten, wobei Musikacts wie Adele, Coldplay, Foo Fighters, Alicia Keys, Paul Simon, Jack White und Oasis dazu gehören. Diese Auftritte kann man im iTunes-Store erhalten. Wer sich dieses Festival nicht entgehen lassen möchte, kann günstig mit Lufthansa nach London fliegen oder sich die Auftritte im Livestream anschauen.

Weitere Infomationen gibt es bei Twitter unter @iTunesFestival

Brick Lane Market

Ein Spaziergang auf dem Brick Lane Market London gleicht einer Weltreise. Dreht man den Kopf nach links kann man förmlich China riechen. Vorne rechts an der Ecke bekommt man Indische Spezialitäten. An manchen Ständen herrscht ein buntes Gedränge und man hat den Eindruck dort muss es etwas besonderes geben. Wer Flohmärkte mag wird sich hier pudelwohl fühlen, wer Flohmärkte eigentlich nicht mag wird hier eines besseren belehrt. Hier gibt es alles nur erdenkliche aus allen Ecken und Enden der Welt. Das Brick Lane Gebiet in London ist eine Enklave der indischen und asiatischen Straßenverkäufer die mit vielen Leckereien und kleinen Snacks immer für gute Laune sorgen. Verkauft wird alles was man sich vorstellen kann angefangen bei Wohnaccessoires aus aller Welt, Kleidung, über Küchenausstattung, CDs, DVDs bis hin zu Möbeln.Verkauft wird auf einer relativ großen Fläche die sich über mehrere Straßen erstreckt.

Sind sie ein Schnäppchenjäger? Wer gerne ein wirkliches Schnäppchen machen möchte sollte sich auskennen, da die Qualität der angebotenen Ware stark variieren kann. Nicht alles was glänzt ist Gold und schnell landet man auf dem harten Boden der Tatsachen. Ein fast sicherer Indikator für gute Ware und Qualität ist sicherlich die Schlange der Einheimischen vor den einzelnen Ständen, die schon lange wissen wo es ein wirkliches Schnäppchen zu holen gibt. Doch das allein reicht noch nicht aus um wirklich gute Preise zu erzielen. Ein guter Geschäftssinn und ein gesundes Selbstvertrauen ist von Nöten um beim feilschen nicht unterzugehen.

Quelle: London Guide auf Expedia.de

Der Lebensmittelmarkt in der Halle des Kesselhauses bietet kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt. Ganz egal ob frische Pasta oder frittierte japanische Tintenfische, alles ist hier zu finden und wird auf Wunsch vor ihren Augen frisch zubereitet. Das Rootmaster ist ein Restaurant untergebracht in einem alten Doppeldecker-Bus mit erfrischenden veganen Gerichten. Auf dem Markt finden sich auch eine Vielzahl von Ständen für Gewürzen der besonderen Art bei denen ein Besuch unbedingt zu empfehlen ist. Der Markt im Kesselhaus ist jeden Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet, die Geschäfte, Galerien, Cafés und Restaurants sind hingegen die ganze Woche über geöffnet. Noch gilt der Brick Lane Market in London als ein Insider Tipp (Danke an expedia) erfreut sich aber immer größer werdender Beliebtheit bei den Touristen und gehört neben den bekannten Attraktionen Londons unbedingt auf die ToDo-Liste für den nächsten London Besuch.

Stadtteile und Wohngegenden

Die Stadt London ist mit seinen knapp 7,9 Millionen Einwohnern die Hauptstadt Englands und die größte Stadt im Vereinten Königreich. Insgesamt besteht London aus 32 Stadtbezirken, den sogennanten „London Boroughs“. Es ist sehr schwierig günstige Wohngegenden in der Londoner Innenstadt zu bekommen. Wer jedoch das gewisse Kleingeld im Geldbeutel hat, ist im Stadtteil „Royal Borough of Kensington and Chelsea“ sehr gut aufgehoben.

Wie der Name bereits vermuten lässt, leben hier die reichen Leute. Zwar ist dieser Bezirk im Vergleich zu anderen Londoner Stadtteilen sehr eng besiedelt, besitzt jedoch mit dem berühmten „Hyde Park“, dem ehemaligen königlichen Jagdrevier, einen Ort zum erholen. Des Weiteren finden im „Hyde Park“ im Sommer Open Air Konzerte mit berühmten Künstlern statt.
Im westlichen London liegt der Stadtteil „London Borough of Ealing“. Dieser Bezirk ist zu empfehlen, da er zum einen auch grüne Ecken besitzt, zum anderen die Mietkosten im Vergleich zu anderen Stadtteilen relativ günstig sind und man die Londoner Innenstadt binnen 40 Minuten erreichen kann.

Auf der Hälfte des Weges zwischen der Londoner Innenstadt und dem Airport London-Heathrow liegt der Stadtteil „Chiswick“ im Bezirk „London Borough of Hounslow“. Dieser Bezirk ist sicherlich einer der ruhigsten und gehört zu den besseren Wohngegenden. Wer hier eine Wohnung mieten möchte, sollte jedoch über gewisse finanzielle Rücklagen verfügen. Eine etwas lebhaftere Gegend ist der „London Borough of Camden“ unmittelbar nördlich des Londoner Stadtzentrums. Zum einen sind hier die Mietkosten im Vergleich zu anderen Bezirken geringer, zum anderen befinden sich hier durch den Bahnhof „King´s Cross“ einer der größten Bahnhöfe in London. Zu den Sehenswürdigkeiten in der Gegend zählen das Britische Museum und die Nationalbibliothek des Vereinten Königreichs. Zum Entspannen und Abschalten bietet sich der Londoner Zoo an.

Ebenso empfehlenswert ist der Stadtbezirk „London Borough of Islington“ im Norden des Zentrums. Dieses Gebiet ist bekannt für den Theaterkomplex „Sadler’s Wells“ und das neugebaute „Emirates Stadium“, der Heimstätte des Fußballclubs FC Arsenal. Das Stadtgebiet London ist vor allem für junge Leute ein interessantes Ziel zum Wohnen, da sowohl die Job- als auch die Freizeitangebote sehr gut sind. Allerdings sollte man sich im klaren sein, dass das Wohnen im gesamten Ballungszentrum der Millionenmetropole teurer ist als in anderen Gebieten des Landes.

Notting Hill Carnival

Die britische Hauptstadt feiert am letzten Wochenende im August den sogenannten Notting Hill Carnival. In dem Stadtteil Londons, der durch den gleichnamigen Film mit Hugh Grant und Julia Roberts so bekannt wurde, finden bei dieser Veranstaltung verschiedene Umzüge und Musikveranstaltungen statt. Notting Hill wird an diesem Wochenende von Reggae Musik und Rastafaris eingenommen. Zudem gibt es Calypso, Soca, Samba sowie freche und aufwendige Kostüme. Dieser Carnival ist ein Erlebnis lebendiger, karibischer Kultur und zieht jedes Jahr 2 Millionen Partyliebhaber nach West London. Damit ist diese Veranstaltung eine der größten Straßenfeste der Welt und das größte in Europa. Neben der großen Anzahl an kleinen Musikbühnen unter freiem Himmel ist ein Highlight der Wettbewerb der Londoner Steelbands, welcher am Samstag des besagten Augustwochenendes stattfindet. Sonntags ist ein Kindertag mit einem Umzug für Kinder und Jugendliche. Am Montag, welcher in England ein Feiertag ist, kommt es dann zum Höhepunkt der Veranstaltung – der 5 km lange Festumzug mit Feiernden, die gefederten Kopfschmuck, Anzügen aus Elastan und andere Kostüme tragen, die man normalerweise nicht auf den Straßen Londons sehen würde.

Die Wurzeln des Notting Hill Carnival sind mit zwei unterschiedlichen Veranstaltungen verbunden. Der Carnival begann im Januar 1959 und fand damals in der St Pancras Town Hall als Reaktion auf massive rassistische Übergriffe auf Einwanderer statt. Diese hatte es verstärkt im Jahr davor gegeben (Notting Hill Riots). Der erste Carnival wurde von Claudia Jones, einer in Trinidad geborenen Londonerin, ins Leben gerufen und war ein großer Erfolg, auch wenn er nicht unter freiem Himmel stattfand. Claudia Jones wird daher von vielen auch als die Mutter des Notting Hill Carnival bezeichnet. Die zweite Veranstaltung, die Einfluss auf die Entstehung des Notting Hill Carnival hatte, war die erste organisierte Freiluft-Veranstaltung, welche im August 1966 stattfand und von Mitgliedern der London Free School inspiriert wurde. Die Hauptorganisatorin Rhaune Laslett war über den Carnival von Claudia Jones nicht informiert gewesen, als sie diese Idee zunächst ansprach. Dieses Festival wurde eine bunte Veranstaltung auf den Straßen Notting Hills, welche die kulturelle Einheit fördern sollte. Ein Straßenfest für die Kinder der Nachbarschaft wurde zu einem Umzug als Russell Hendersons Steelband, welche bereits auf dem Carnival von Claudia Jones gespielt hatte, durch die Nachbarschaft zog.

Mit der Zeit wurde der Notting Hill Carnival eindeutig karibisch und eine gut besuchte Veranstaltung mit ca. 150.000 Besuchern. Im Jahr 1976 und in den darauf folgenden Jahren wurde der Carnival von Krawallen überschattet, in denen sich hauptsächlich ausländische Jugendliche Gefechte mit der Polizei leisteten und damit ihrem Frust über die ständigen Schikanierungen im Alltag freien Lauf ließen. Während dieser Zeit wurde gerade in den Medien eher ein negatives Bild über den Carnival verbreitet, von dem manche der Meinung waren, dass die Presse ungerechterweise eine besonders negative und einseitige Sicht auf die Dinge nahm. Zeitweise wurde auch überlegt, ob der Carnival verboten werden soll. In den letzten Jahren jedoch hat es auf dem Notting Hill Carnival kaum ernste Probleme gegeben, sodass der Notting Hill Carnival auch von den Behörden wieder verstärkt als eine positive Veranstaltung gesehen wird, welche die kulturelle Vielseitigkeit Londons feiert.

Sollte man planen, für einen Wochenendtrip oder eine Sprachreise nach London zu reisen, dann lohnt es sich, dies mit einem Besuch des Notting Hill Carnivals zu verbinden. Exotische Kostüme, Musik und Tanz gibt es eben nicht nur in Rio oder der Karibik. Allerdings kann Englands berüchtigtes Wetter nicht immer mit der karibisch sommerlichen Stimmung mithalten.

Die britische Hauptstadt feiert am letzten Wochenende im August den sogenannten Notting Hill Carnival. In dem Stadtteil Londons, der durch den gleichnamigen Film mit Hugh Grant und Julia Roberts so bekannt wurde, finden bei dieser Veranstaltung verschiedene Umzüge und Musikveranstaltungen statt. Notting Hill wird an diesem Wochenende von Reggae Musik und Rastafaris eingenommen. Zudem gibt es Calypso, Soca, Samba sowie freche und aufwendige Kostüme. Dieser Carnival ist ein Erlebnis lebendiger, karibischer Kultur und zieht jedes Jahr 2 Millionen Partyliebhaber nach West London. Damit ist diese Veranstaltung eine der größten Straßenfeste der Welt und das größte in Europa. Neben der großen Anzahl an kleinen Musikbühnen unter freiem Himmel ist ein Highlight der Wettbewerb der Londoner Steelbands, welcher am Samstag des besagten Augustwochenendes stattfindet. Sonntags ist ein Kindertag mit einem Umzug für Kinder und Jugendliche. Am Montag, welcher in England ein Feiertag ist, kommt es dann zum Höhepunkt der Veranstaltung – der 5 km lange Festumzug mit Feiernden, die gefederten Kopfschmuck, Anzügen aus Elastan und andere Kostüme tragen, die man normalerweise nicht auf den Straßen Londons sehen würde. Die Wurzeln des Notting Hill Carnival sind mit zwei unterschiedlichen Veranstaltungen verbunden. Der Carnival begann im Januar 1959 und fand damals in der St Pancras Town Hall als Reaktion auf massive rassistische Übergriffe auf Einwanderer statt. Diese hatte es verstärkt im Jahr davor gegeben (Notting Hill Riots). Der erste Carnival wurde von Claudia Jones, einer in Trinidad geborenen Londonerin, ins Leben gerufen und war ein großer Erfolg, auch wenn er nicht unter freiem Himmel stattfand. Claudia Jones wird daher von vielen auch als die Mutter des Notting Hill Carnival bezeichnet. Die zweite Veranstaltung, die Einfluss auf die Entstehung des Notting Hill Carnival hatte, war die erste organisierte Freiluft-Veranstaltung, welche im August 1966 stattfand und von Mitgliedern der London Free School inspiriert wurde. Die Hauptorganisatorin Rhaune Laslett war über den Carnival von Claudia Jones nicht informiert gewesen, als sie diese Idee zunächst ansprach. Dieses Festival wurde eine bunte Veranstaltung auf den Straßen Notting Hills, welche die kulturelle Einheit fördern sollte. Ein Straßenfest für die Kinder der Nachbarschaft wurde zu einem Umzug als Russell Hendersons Steelband, welche bereits auf dem Carnival von Claudia Jones gespielt hatte, durch die Nachbarschaft zog. Mit der Zeit wurde der Notting Hill Carnival eindeutig karibisch und eine gut besuchte Veranstaltung mit ca. 150.000 Besuchern. Im Jahr 1976 und in den darauf folgenden Jahren wurde der Carnival von Krawallen überschattet, in denen sich hauptsächlich ausländische Jugendliche Gefechte mit der Polizei leisteten und damit ihrem Frust über die ständigen Schikanierungen im Alltag freien Lauf ließen. Während dieser Zeit wurde gerade in den Medien eher ein negatives Bild über den Carnival verbreitet, von dem manche der Meinung waren, dass die Presse ungerechterweise eine besonders negative und einseitige Sicht auf die Dinge nahm. Zeitweise wurde auch überlegt, ob der Carnival verboten werden soll. In den letzten Jahren jedoch hat es auf dem Notting Hill Carnival kaum ernste Probleme gegeben, sodass der Notting Hill Carnival auch von den Behörden wieder verstärkt als eine positive Veranstaltung gesehen wird, welche die kulturelle Vielseitigkeit Londons feiert. Sollte man planen, für einen Wochenendtrip oder eine Sprachreise nach London zu reisen, dann lohnt es sich, dies mit einem Besuch des Notting Hill Carnivals zu verbinden. Exotische Kostüme, Musik und Tanz gibt es eben nicht nur in Rio oder der Karibik. Allerdings kann Englands berüchtigtes Wetter nicht immer mit der karibisch sommerlichen Stimmung mithalten.

Houses of Parliament

England hat eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten, die meisten reihen sich entlang der Themse aneinander. Berühmtestes und vermutlich auch schönstes Bauwerk ist der Palace of Westminster. Meist wird das Gebäude auch als Houses of Parliament bezeichnet. Das Highlight ist von gigantischer Größe, hier ist das britische Parlament ansässig. Die Fassade ist mit zahlreichen Stilelementen geschmückt und besonders eindrucksvoll. Der Uhrturm Big Ben erfreut sich wahrscheinlich noch größerer Beliebtheit. Das Glockenspiel ist allerorts hörbar. Die Houses of Parliament können in den Sommermonaten offiziell besichtigt werden, ein Rundgang wird definitiv lange im Gedächtnis bleiben.

Früher hatte die Themse den größten Teil des Gebietes eingenommen, wo heute die Houses of Parliament stehen. Die sumpfige Region war vielmehr als Thorney Island bekannt. Der Einstige König „Eduard der Bekenner“ ließ einen riesigen Palast erbauen, des Weiteren entstand unter seiner Herrschaft die Westminster Abbey. Wilhelm II. baute im Jahre 1097 die Westminster Hall, die zum größten Bauwerk Europas werden sollte. Seitdem nutzte man das Gebäude für Parlamentstagungen. Danach wurde der Palast aufgrund eines Brandes fast vollkommen zerstört, er konnte jedoch bis 1860 wieder vollständig aufgebaut werden.

Wer eine Städtereise nach London machen möchte, dem ist ein Spaziergang entlang der Themse zu empfehlen, um noch weitere Sehenswürdigkeiten in London zu entdecken. Dabei kommt man am Tower of London oder an der Tower Bridge vorbei. Der weltberühmte Buckingham Palace ist ebenfalls nicht weit von den Houses of Parliament entfernt. Das Zentrum von London wird vom Trafalgar Square gebildet, der Platz stellt immer noch einen beliebten Treffpunkt dar. Es lohnt sich auch, den modernen Teil Londons kennen zu lernen. Der Komplex Canary Wharf offenbart die höchsten Gebäude der Stadt.

Autofahren in London

Obwohl in London, wegen des Linksverkehrs, auf der – aus unserer Sicht- verkehrten Straßenseite gefahren wird, sind die meisten Verkehrsregeln dort ziemlich identisch mit den unseren. Zunächst ist es wichtig, den Führerschein mitzuführen. Diejenigen, die noch nicht über den neuen EU-Führerschein in Kartenform verfügen, müssen sich allerdings keine Sorgen machen, da der alte noch in der ganzen EU anerkannt wird. Es ist ebenso erforderlich, den Fahrzeugschein bei sich zu haben, sowie es auch von Vorteil ist, eine Internationale Versicherungskarte und einen Auslandsschutzbrief mitzuführen. Um Ärger während Ihres Aufenthalts zu vermeiden, empfiehlt es sich, die dortigen Verkehrsregeln genau zu befolgen. Zunächst ist das Anlegen des Anschnallgurtes Pflicht in Großbritannien, sowie dem Fahrzeugführer strikt verboten, während der Fahrt zu Telefonieren.

Des Weiteren gibt es auch in London Geschwindigkeitsbegrenzungen, die eingehalten werden müssen:

  • 48 km/h (30mph) innerhalb geschlossener Ortschaften
  • 112 km/h ( 70mph) auf mindestens zweispurigen Autobahnen und Straßen für Motorräder und PKW
  • max. 96 km/h( 60mph) auf allen übrigen Straßen, bei PKW mit Anhänger liegt die Begrenzung bei 80km/h (50mph)

Die Längenstreckeneinheit in London ist die Meile, weshalb auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen in mph, also miles per hour, angegeben werden. Die Umrechnung in Kilometer erfolgt durch die Multiplikation mit 1,6. Außerdem ist es notwendig, eine Teilabdeckung für Ihre Schweinwerfer anzubringen. Um entgegenkommende Fahrer nicht zu blenden, können Sie eine Klebefolie kaufen, welche auf der Fähre, aber auch in Werkstätten und Automobilclubs erhältlich ist. Für den Fall, dass Sie sich, obwohl Sie Autofahren, einen Drink genehmigen wollen, sollten Sie daran denken, dass die Promillegrenze bei einem Wert von 0,8 liegt. Die Geldbußen bei Alkoholvergehen am Steuer sind in London sehr hoch.
Viele Experten raten davon ab, mit einem Mietwagen durch die Innenstadt zu fahren. Hier herrscht oft Stau und am Ende gehen öffentliche Verkehrsmittel wie die London Underground nicht nur schneller sondern sind meist auch günstiger.

Während Ihres Londonbesuchs sollten Sie es dennoch nicht versäumen, die dortigen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Die Tower Bridge, der Tower of London, die Saint Paul’s Cathedral, das Museum of London, aber auch die Bank of England sind nur einige Stationen, die Sie bei einem Aufenthalt in London besuchen sollten. Da Sie mit dem Auto nach Groß Britannien reisen, haben Sie hinzu die Möglichkeit einen Ausflug außerhalb der Stadt zu machen. Eine Tagestour nach Stratford upon Avon, der Geburtsstadt William Shakespeares, ist eine gelungene Alternative zu den üblichen Sehenswürdigkeiten. Ebenso schön ist eine Fahrt an die Küste oder in die Universitätsstadt Oxford, mit der beeindruckenden Christ Church Cathedral. Besonders empfehlenswert ist für viele Touristen jedoch ein Ausflug in die Stadt Windsor zum Buckingham Palace, dem Sitz der englischen Königsfamilie. Hier erhofft man sich einen Blick auf die Queen erhaschen zu können.

Letztendlich hat ein Urlaub mit dem eigenen Fahrzeug immer gewisse Nachteile, die sich jedoch vermeiden lassen, indem man sich an alle Regeln hält. Sollte dies der Fall sein, können Sie sich auf einen wunderbaren, komfortablen Urlaub mit dem eigenen PKW freuen.

Hochzeit von Prinz William und Kate

Am 29. April 2011 ist es soweit, dann wir Prinz William seiner Kate in London das Ja-Wort geben. Natürlich haben viele den Wunsch, bei diesem besonderen Anlass live vor Ort dabei zu sein, wenn die beiden dann nach der Trauung mit der Kutsche durch die Straßen von London fahren.

Wer nun meint, es gäbe keine freien Zimmer mehr in London, der hat sich geirrt, es sind in allen Kategorien noch Unterkünfte buchbar. Im Internet kann man auch kurzfristig noch Angebote finden, das kann sich in den nächsten Wochen jedoch auch ganz schnell ändern, deshalb sollte man nicht zu lange zögern.

Das große Angebot an Zimmern ist deshalb vorhanden, weil es viele Londoner an diesem April-Wochende aus der Stadt hinaus zieht, weil sie einfach dem Trubel entgehen wollen. Und da sie wissen, dass viele bei der Hochzeit dabei sein wollen, vermieten sie ihre Wohnungen solange an Touristen.

Am 29. April findet die Trauung um 11 Uhr in der berühmten Westminster Abbey statt. Hier wird es schwierig, einen guten Blick auf das Brautpaar zu erhaschen, dafür müsste man möglichst schon am Vorabend vor Ort und Stelle sein. Wenn die Trauung vorbei ist, dann fahren die beiden Vermählten in der Pferdekutsche durch London, gute Möglichkeiten, ein Foto zu machen gibt es vor dem Buckingham Palast oder am Richmond House.

Für 13.30 Uhr ist dann der Auftritt des Hochzeitspaares auf dem Balkon des Buckingham Palastes geplant. Wenn man sich am 29. April in London aufhält, dann muss man vor allem viel Geduld mitbringen, denn es kommt zu Straßensperrungen, Taschenkontrollen und einem stark überlasteten U-Bahn-Netz. An diesem besonderen Wochenende rechnet die Stadt London mit rund zwei Millionen zusätzlichen Gästen. Wenn man sich nicht direkt in die Menschenmassen begeben möchte, dann kann man das Geschehen auch auf einer Leinwand am Trafalgar Square oder im Green Park verfolgen. Für die Hochzeit wurden 1900 Einladungen versandt, doch bei weitem nicht jeder braucht sich für den abendlichen Ball  High Heels bestellen; nur ca 300 Gästen wird diese Ehre zu Teil.

Bis zum 28. April finden jeden Montag um 14 Uhr Führungen statt, bei denen die Teilnehmer zu den Plätzen in London geführt werden, die bezüglich der Liebe zwischen William und Kate eine wichtige Rolle spielen. Die Stadt London hat zum Anlass der königlichen Hochzeit die Vorschriften in der ganzen Stadt gelockert, so dürfen die Pubs an diesem Wochenende auch bis 1 Uhr geöffnet haben.

Speakers‘ Corner

Ob über Gott, über den Krieg im Irak oder Afghanistan, ob über die Rechte der Frau oder über jedes Andere Thema, das einem am Herzen liegt. Ausgenommen Reden über die Queen und die königliche Familie. Im nordöstlichen Ende des Hyde Parks, in der Nähe zum Marble Arch, in London ist Platz für jeden Menschen, der seine Gedanken in Form einer Rede loswerden will. Dieses offene Fleckchen, was sich an der Ecke zwischen „Park Lane“ und „Cumberland Gate“ befindet, nennt sich Speakers‘ Corner und könnte das Wahrzeichen der Rede-und Versammlungsfreiheit in London sein.

Seitdem 1872 im „Royal Parks and Gardens Act“ die freie Versammlung anerkannt wurde, kommen jeden Sonntag Menschen aller Altersklassen, verschiedener Ethnien und Religionen zusammen um entweder selbst das Wort zu ergreifen, oder um den Worten der meist sehr leidenschaftlichen Reden zu lauschen und um -falls die Aussagen gar nicht oder komplett mit der eigenen Meinung in Einklang kommen (wollen)- dazwischenzurufen. Die Zwischenrufe gehören zum Speakers‘ Corner ebenso dazu wie die mitgebrachte Kiste, auf der man idealerweise von einem erhöhten Punkt zu den versammelten Menschen sprechen kann. Von dieser Tatsache leitet sich der Begriff „Soapboxing“ (zu Deutsch: Seifenkiste) ab, was aber im metaphorischen Sinne das Recht auf freie Rede betitelt. Obwohl man sagen kann, dass die meisten Redner am Speakers‘ Corner keine Berühmtheiten sind, gab es auch ein paar „berühmte“ Gäste, die am Speakers‘ Corner ihre Reden hielten. Darunter Karl Marx, Lenin und George Oxwell. Versuche diese Art der „freien Rede“ in Deutschland einzuführen, scheiterten. Grund dafür ist, dass die Deutschen eher Anhänger der geschriebenen Sprache und des Dozieren sind.

Auch im Mittelalter wurden dort Reden gehalten, allerdings aufgrund einer ganz anderen Motivation als heute. An dem Ort, wo sich heute die Speakers‘ Corner befindet, waren früher -um genau zu sein bis 1783- die „Galgen von Tyburn“, wobei „Tyburn“ ein Dorf im heutigen Stadtteil City of Westminster ist und im Mittelalter als „Galgenplatz“ der City of London bezeichnet wurde. Wurde man zum Tod durch den Galgen verurteilt, so durfte man -am heutigen Speakers‘ Corner- seine „last dying speech“ halten, also das letzte Mal vor dem eigenen Tod das Wort an die Menschen richten.

Fußball

Neben Tennis, Stichwort „Wimbledon“, Cricket und Snooker, eine abgeänderte Art des Billard, erfreut sich der Fußball in England einer äußerst großen Beliebtheit in der britischen Bevölkerung und wird-inoffiziell- als Nationalsport Englands gesehen. Aufgrund verschiedener Begebenheiten wird England als „Mutterland“ des Fußballs gesehen, auch wenn es bereits früher in anderen Ländern fußballähnliche Sportarten ausgetragen wurden. 1848 verfassten englische Studenten aus Cambrige die ersten Fußballregeln um das Spielen gegen andere Universitäten zu erleichtern (zu der Zeit gab es noch keine einheitlichen Regeln). 1863 wurde dann die Football Association (FA) gegründet, die die Entwicklung der Fußballregeln förderte und weiter antrieb. Auch der erste Fußballverein der Welt, der FC Sheffield wurde 1857 in England gegründet. Bis dato war die Sportart „Rugby Football“ dem Fußball zu ähnlich, erst die Einführung der Spielerbegrenzung, der Abseitsregel und, 1871, das Handspielverbot, sorgten für die nötige Abgrenzung beider Sportarten.

In der Weltmetropole London haben etwa vierzehn Fußballvereine ihr Zuhause, die bekanntesten Vereine sind wohl der FC Chelsea und FC Arsenal, im deutschsprachigen Raum ist der Name „Arsenal London“ aber weiter verbreitet. Beide Vereine gehören, neben Manchester United und FC Liverpool zu den vier größten und bedeutendsten, den „großen Vier“, der Premier League. Der FC Chelsea, dessen offizieller Titel „Chelsea Football Club lautet, sollte aufgrund der Lage des Stadions, in welchem trainiert werden sollte, „Fulham Football Club“ heißen, jedoch war dieser Name bereits „besetzt“, sodass man sich letztendlich auf „Chelsea Football Club“ einigte. Gründer dieses Vereins waren die Mears-Brüder, die 1869 den „Stamford Bridge Athletics Ground“ aufkauften um den bereits bestehenden FC Fulham darauf spielen zu lassen, was diese jedoch aufgrund einiger Unstimmigkeiten ablehnten.

Der FC Arsenal, „Arsenal Football Club“, wurde 1866 von Arbeitern im Stadtteil Holloway gegründet, allerdings erst unter dem Namen „Dial Square“. Kurze Zeit später wurde der Verein jedoch umbenannt, „Royal Arsenal“ war der Name der Rüstungsfabrik, bei welchem die Arbeiter angestellt waren. 1889 nahm der Royal Arsenal zum ersten Mal an einem FA Turnier teil, was einige Änderungen nach sich zog. Zum Einen wurde der Verein, durch das aggressive Abwerben ihrer Spieler durch andere Profivereine, selbst ein „Profiverein“ und nannte sich abermals um, „Woolwich Arsenal“ sollte der neue Name sein. Diese Entwicklung wurde von südenglischen Amateurklubs nicht gerne gesehen, der Ausschluss aus lokalen Wettbewerben war die Folge, sodass der Verein eine eher unbestimmte Zukunft hatte. Der Football Club jedoch sorgte für die Rettung und ließ den Verein in der „Second Division“ in der Profiliga spielen.

The London Dungeon

„Enter at your peril“ (in etwa: „Eintritt auf eigene Gefahr“) heißt es in blutroter Schrift auf dem Schild, das den Eingang zum „The London Dungeon“ ziert und dem Gebäude eine gewisse Düsternis verleiht. Das London Dungeon (dt. „Kerker“), welches in Southwark in der Tooley Street liegt, trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Es erzählt die blutige Geschichte Londons über die Antike, das Mittelalter bis in die Neuzeit.

Ob es die „Great Plaque“, die große Pestplage, die London 1665 heimsuchte, oder das große Feuer von 1666 ist, ob man von dem legendären Jack the Ripper verfolgt wird, oder dem teuflischen Barbier Sweeney Todd gegenübersteht, das „London Dungeon“ bietet Geschichtsunterricht der etwas anderen Art. Denn auch heute treiben die schlimmsten Gestalten der britischen Geschichte in den dunklen Verließen des Dungeons ihr Unwesen und sorgen für Angst und Schrecken.

Das Gruselkabinett in London ist die Touristenattraktion, auch wenn, unter anderem, die real wirkende Anatomiestunde „Surgery: Blood and Guts“ beweist, dass das Dungeon nichts für zart besaitete Gemüter ist. Nachdem man sich durch endlose, sich windende Labyrinthe gequält hat, oder auf „Extremis“ in die ewige Verdammnis gestürzt ist, ob man den Bootstrip in die Hölle hinter sich hat, oder ob man sehen musste, wie „Bloody Mary“, eine Tochter Henry VIII., Ungläubige hinrichtet. Hier wird Geschichte mit allen Sinnen erlebt, so dass einen das flaue Gefühl im Magen nicht mehr so schnell verlässt. Als ob der Gruselfaktor, den das Düngen aufgrund seiner düsteren Geschichte inne hat, nicht reichte. Für den ultimativen Nervenkitzel sorgt die Angewohnheit mancher Figuren nicht still stehen zu bleiben. Die eigens engagierten Schauspieler, die dem „London Dungeon“ Leben einhauchen sollen, verleihen dem Horrorerlebnis den letzten Schliff.

„The London Dungeon“ hat mittlerweile in weiteren Städten Zuwachs bekommen. Ob in Amsterdam, Edinburgh, New York oder Hamburg, die blutige Geschichte der jeweiligen Stadt wird schonungslos aufgerollt und zur Schau gestellt. Ein Ticket für den Gang durch den Schrecken der Londoner Geschichte kostet in etwa 20 Pfund, die Eigentümer „Merlin Entertainments Group“ bietet jedoch „Combi Tickets“ an, die einem einen vergünstigten Eintritt in eine weitere Attraktion gewähren.