Kategorie-Archiv: Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in London

Houses of Parliament

England hat eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten, die meisten reihen sich entlang der Themse aneinander. Berühmtestes und vermutlich auch schönstes Bauwerk ist der Palace of Westminster. Meist wird das Gebäude auch als Houses of Parliament bezeichnet. Das Highlight ist von gigantischer Größe, hier ist das britische Parlament ansässig. Die Fassade ist mit zahlreichen Stilelementen geschmückt und besonders eindrucksvoll. Der Uhrturm Big Ben erfreut sich wahrscheinlich noch größerer Beliebtheit. Das Glockenspiel ist allerorts hörbar. Die Houses of Parliament können in den Sommermonaten offiziell besichtigt werden, ein Rundgang wird definitiv lange im Gedächtnis bleiben.

Früher hatte die Themse den größten Teil des Gebietes eingenommen, wo heute die Houses of Parliament stehen. Die sumpfige Region war vielmehr als Thorney Island bekannt. Der Einstige König „Eduard der Bekenner“ ließ einen riesigen Palast erbauen, des Weiteren entstand unter seiner Herrschaft die Westminster Abbey. Wilhelm II. baute im Jahre 1097 die Westminster Hall, die zum größten Bauwerk Europas werden sollte. Seitdem nutzte man das Gebäude für Parlamentstagungen. Danach wurde der Palast aufgrund eines Brandes fast vollkommen zerstört, er konnte jedoch bis 1860 wieder vollständig aufgebaut werden.

Wer eine Städtereise nach London machen möchte, dem ist ein Spaziergang entlang der Themse zu empfehlen, um noch weitere Sehenswürdigkeiten in London zu entdecken. Dabei kommt man am Tower of London oder an der Tower Bridge vorbei. Der weltberühmte Buckingham Palace ist ebenfalls nicht weit von den Houses of Parliament entfernt. Das Zentrum von London wird vom Trafalgar Square gebildet, der Platz stellt immer noch einen beliebten Treffpunkt dar. Es lohnt sich auch, den modernen Teil Londons kennen zu lernen. Der Komplex Canary Wharf offenbart die höchsten Gebäude der Stadt.

Royal Albert Hall

Die im Jahr 1871 eröffnete Royal Albert Hall ist eine Veranstaltungshalle im Herzen von London. Die Halle wird unter anderem für Konzerte und Sportveranstaltungen genutzt und bildet einen Teil der Gedenkstätte für Prinz Albert, den Gatten von Königin Victoria. Die Halle hat ein Fassungsvermögen von rund 8.000 Zuschauern und wurde im Stil eines römischen Amphitheaters erbaut. In der Royal Albert Hall befindet sich eine gigantische Orgel mit 10.000 Pfeifen.

Der Komponist und Dirigent James Last hat hier bereits 70 Konzerte gegeben, Pink Floyd gaben in der Halle im Jahr 1968 ein legendäres Konzert. Insgesamt kann die Royal Albert Hall über 150.000 Veranstaltungen vorweisen, darunter Konzerte der Beatles, der Rolling Stones, von The Who und Led Zeppelin. Inzwischen werden auch Führungen von besonders geschultem Personal angeboten, so dass die Besucher auch einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Bereits das Äußere der Halle, mit seinem Kuppelbau und den roten Backsteinen, ist sehr beeindruckend.

Die Halle verfügt über insgesamt 12 Eingänge, welche rund um das Gebäude verteilt sind. Über einige Stufen erreicht man dann den großen Konzertsaal, der in mehrere Ebenen eingeteilt ist. Ganz unten befinden sich die Stehplätze, im ersten Stock gibt es mehrere Logen, dann folgen zahlreiche Sitzplätze und ganz oben im Circle befindet sich eine normale Bestuhlung. Wenn man allerdings einen Sitzplatz im Circle haben möchte, sollte man schwindelfrei sein. Die Logen befinden sich dagegen etwa auf der Höhe der Bühne, so dass man von hier wohl den besten Blick hat. Die wichtigste Veranstaltung im Jahr sind die BBC Proms, welche es bereits seit über 100 Jahren gibt. Es handelt sich dabei um eine Reihe von Konzerten, welche von Juli bis September stattfinden. Den krönenden Abschluss bildet dann die Last Night of the Proms, bei der auch immer zahlreiche Prominente anwesend sind

Westminster Abbey

Die Abtei von Westminster in London ist traditionell die Stätte in London, an der die Könige des Landes gekrönt und nach ihrem Tod beigesetzt werden. Insgesamt beherbergt die Kirche 16 königliche Gräber, darunter die von Elizabeth I und von Maria Stuart. Georg II war der letzte König, der in der Westminster Abbey beerdigt wurde. Die späteren Monarchen wurden in Windsor Castle beigesetzt. Der Bau der Kirche nahm viele Jahre in Anspruch und wurde in mehreren Etappen durchgeführt. Der erste Teil soll bereits aus dem 7. Jahrhundert stammen.

Im Jahr 1245 wurde mit dem Bau im frühgotischen Stil begonnen. Ein Teil der Westfassade stammt aus dem 15. Jahrhundert, während die zwei Haupttürme erst zwischen 1722 und 1745 erbaut wurden.

y

Die schöne Kapelle von Heinrich VII wurde zwischen 1503 und 1519 im spätgotischen Stil errichtet, hier wurden über 3.000 berühmte Persönlichkeiten beigesetzt. Am Haupteingang auf der Westseite des Gebäudes findet man die Darstellung der christlichen Tugenden Barmherzigkeit, Wahrheit, Friede und Gerechtigkeit sowie die Bildnisse von insgesamt 10 Märtyrern aus dem 20. Jahrhundert, darunter Martin Luther King. In der Dichterecke befinden sich ein Denkmal für William Shakespeare und die Grabmäler mehrerer Künstler, darunter die von Charles Dickens und Händel.

Besonders sehenswert ist auch der 700 Jahre alte Krönungsthron, der von Edward I in Auftrag gegeben wurde. Eine der größten Ereignisse in der Westminster Abbey war im Jahr 1953 die Krönung von Königin Elizabeth II, bei der mehr als 8.000 Menschen anwesend waren. Im Kirchenschiff der Abtei befinden sich mehr als 600 Gedenktafeln, Grabplatten und Denkmäler, welche an große Persönlichkeiten der englischen Geschichte erinnern.

Tower of London

Der geschichtsträchtige Tower gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London. Er befindet sich direkt neben der Tower Bridge am Ufer der Themse. Der Tower wurde zuletzt vor allem als Gefängnis genutzt, und er beherbergt auch die britischen Kronjuwelen. Der Tower ist ein sehr großer Gebäudekomplex, welcher auch eine Ausstellung über die Geschichte des Towers beherbergt. Während einer Führung kann man auch die Kronjuwelen bestaunen und einiges über die lange Geschichte erfahren. In der Ausstellung werden auch einige alte Folterinstrumente gezeigt, welche im Gefängnis zur Anwendung kamen.

Der Tower wurde im Mittelalter erbaut und diente bereits als königlicher Palast, als Festung und als Waffenkammer. Nach einer alten Tradition übernachteten früher die Monarchen hier, bevor sie dann am nächsten Tag in der Westminster Abbey gekrönt wurden.

Der White Tower bildet das Zentrum des Gebäudekomplexes, welcher von einem breiten Wassergraben umgeben wird. Nachdem der weiße Turm im Jahr 1078 errichtet wurde, folgten in den darauffolgenden Jahren immer mehr Erweiterungen. Im Tower fanden bis zum Jahr 1941 fanden im Tower zahlreiche Hinrichtungen statt, auch die zweite Ehefrau von Heinrich VIII wurde hier enthauptet und bestattet. Elizabeth I wurde im Tower von London festgehalten, kam jedoch frei und löste Maria I als Königin ab.

Im Jahr 1988 wurde der Londoner Tower zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Jeden Abend um 22 Uhr wird der Tower nach einer ganz bestimmten Zeremonie, der Ceremony of the Keys, geschlossen. Nach Anmeldung können auch Touristen bei dieser Schließung anwesend sein. Interessant ist auch die Besichtigung der alten Gefängniszellen, des Schafottplatzes und des alten Palastes. Der Tower sollte auf jedem Fall auf dem Programm eines jeden Besuchers der Stadt London stehen.

St. Paul’s Cathedral

Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Londons ist mit Sicherheit die St. Paul’s Cathedral im Zentrum der Metropole. An der Stelle der heutigen Kathedrale wurde bereits im Jahre 604 eine Kirche aus Holz errichtet. Diese Kirche brannte im Jahre 675 nieder und der Neubau wurde 962 von den Wikingern zerstört.

Anschließend wurde eine Kirche aus Stein gebaut, welche jedoch durch einen Brand zerstört wurde. Die Normannen starteten dann im Jahr 1087 den Bau eines neuen Gebäudes, welches dann im Laufe der Jahre ständig umgestaltet wurde. Zwischen 1300 und 1314 wurde der Bau dann vollendet, und die Kirche zählte zu den größten Kirchen der damaligen Zeit. Im Jahr 1666 fiel sie jedoch einem Großbrand zum Opfer.

Anschließend gab es drei neue Entwürfe für den Neubau der Kathedrale, wobei der von 1675 angenommen und realisiert wurde. Erst im Jahr 1708 wurde der Bau dann vollendet. Die St. Paul’s Cathedral zählt zu den größten Kathedralen weltweit und war der Schauplatz vieler großer Ereignisse. Im Jahr 1806 fand hier das Begräbnis von Lord Nelson statt, 1981 wurden Prinz Charles und Lady Diana hier getraut. In der großen Krypta unter der Kirche sind viele berühmte Persönlichkeiten wie William Turner, Lord Nelson und der Duke of Wellington beigesetzt. Über insgesamt 259 Stufen gelangt der Besucher in die gewaltige Kuppel der Kirche. Die Galerie in einer Höhe von rund 30 Metern wird auch Whispering Gallery genannt, da die Akkustik hier oben so gut ist, dass man selbst geflüsterte Worte einwandfrei verstehen kann. #

Ganz oben befindet sich die Golden Gallery, von der aus man einen atemberaubenden Blick über London hat. Besucher können auch an einer Führung teilnehmen, um sich über die Geschichte der Kathedrale zu informieren. Besonders beeindruckend sind die Schnitzarbeiten des Chorgestühls und die Glasmosaiken an der Decke. Die Kathedrale ist von Montag bis Samstag zwischen 8.30 und 16 Uhr geöffnet.

Trafalgar Square

Der Trafalgar Square ist der größte Platz der britischen Hauptstadt. Von vielen wird er auch als eigentliches Zentrum von London angesehen. In der Mitte des großen Platzes befindet sich die berühmte Nelson-Säule, auf dem ein Abbild des englischen Admirals Lord Nelson thront. In der Schlacht von Trafalgar schlugen die Engländer die Franzosen im Jahr 1805. Dabei wurde Lord Nelson jedoch getötet, der Trafalgar Square wurde in Erinnerung an diese große Persönlichkeit erbaut.

Im Jahr 1842 wurde dann die Nelson-Säule mit einer Höhe von 51 Metern errichtet. Am Fuße der Säule befinden sich vier imposante bronzene Löwen, welche aus den erbeuteten Waffen der Verlierer von Trafalgar gefertigt wurden. Im modernen London dient der Trafalgar Square vor allem als Busstation für die berühmten roten Doppeldeckerbusse der Stadt.

Nach einem großen Umbau wurde der Platz im Jahr 2003 wieder eröffnet. Besonders schön sind auch der große Löwenspringbrunnen und die zahlreichen Reiterstandbilder, die den Platz zieren. Seit dem Mittelalter ist der Platz ein beliebter Treffpunkt der Londoner Einwohner. Viele Hauptverkehrsstraßen Londons treffen an dieser Stelle zusammen, so dass der Trafalgar Square neben dem Piccadilly Circus einen weiteren Verkehrsknotenpunkt der Hauptstadt darstellt. Direkt am Trafalgar Square befindet sich auch die National Gallery und die St. Martin Kirche.

Der Platz wird auch häufig für Veranstaltungen aller Art genutzt, so findet hier an Silvester eine riesige Party statt. Berühmt ist der Platz auch für seine unzähligen Tauben, deren Fütterung jedoch verboten wurde, um die Beschädigungen durch Taubenkot zu verringern. Das Reiterstandbild von Charles I steht an der Südseite des Platzes auf einer Verkehrsinsel. Es markiert den genauen geographischen Mittelpunkt Londons.

Piccadilly Circus

Der Piccadilly Circus ist im Grunde nur eine Straßenkreuzung in London, und dennoch ist er weltberühmt. Hier kreuzen sich einige der wichtigsten Straßen der britischen Metropole. Rund um den Piccadilly Circus befinden sich zahlreiche Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, so dass diese berühmte Kreuzung immer stark frequentiert ist.

Auf der nördlichen Seite befindet sich eine riesige Leuchtreklame, welche sehr bekannt ist und dem Platz vor allem abends eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Eine weitere Attraktion des Platzes ist der Eros-Brunnen aus dem Jahr 1893.

Im Grunde hat er mit Eros nicht viel zu tun, da die Figur auf dem Brunnen den Engel der Nächstenliebe darstellt. Obwohl „circus“ eigentlich einen runden Platz bezeichnet, hat der Piccadilly Circus eine dreieckige Form. Die Bezeichnung rührte jedoch daher, dass die Häuserfassaden anfänglich so gestaltet waren, dass sie einen Kreis bildeten.

Ab dem Jahr 1926 fand dann eine große Neugestaltung der Kreuzung statt, viele alte Gebäude wurden abgerissen und durch neue, wesentlich höhere, ersetzt. Der Eros-Brunnen, welcher zuvor entfernt wurde, erhielt ein fünfstufiges Podest, bevor er wieder an alter Stelle aufgebaut wurde. Weitere Umbauten des Platzes fanden dann in den Jahren 1961, 1972 und schließlich 1986 statt. Im Mittelpunkt der Umbauten stand vor allem die Änderung der Verkehrsführung, da der Verkehr in den Jahren immer weiter zunahm. Rund um den Piccadilly Circus spielt sich ein Teil des Londoner Nachtlebens ab, denn es hier gibt es zahlreiche Restaurants und Kinos. Da sich rund um den Piccadilly Circus sowohl Einheimische als auch Touristen tummeln, geht es hier den ganzen Tag ziemlich hektisch zu. Zum Bild am Piccadilly Circus gehören natürlich auch die berühmten roten Doppeldecker-Busse und die schwarzen Taxis. Ebenfalls am Piccadilly Circus befindet sich das Luxushotel Ritz, der London Pavilion und das Criterion Theatre.

Madame Tussaud’s

Das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud gehört zu den bekanntesten Attraktionen in London. Marie Tussaud ist die Gründerin des berühmten Wachsfigurenkabinetts, welches inzwischen Niederlassungen auf der ganzen Welt hat. Im Jahr 1835 wurde die erste Ausstellung in der Baker Street eröffnet, im Jahr 1884 verlegten ihre Enkel diese dann an ihren jetzigen Standort in der Marylebone Road. Die Ausstellung erlitt immer wieder Verluste durch Brände, und auch während des Zweiten Weltkrieges wurden einige Teile zerstört.

In dem Museum findet kann man Wachsfiguren bestaunen, welche fast lebendig wirken. Wenn man sich neben den berühmten Persönlichkeiten fotografieren lässt, sieht es fast aus, als hätte man leibhaftig neben den Stars gestanden.

Im Madame Tussaud’s werden sowohl historische Persönlichkeiten als auch Stars aus dem Sport, dem Show-Business, der Modewelt und dem Musikgeschäft präsentiert. Die kostbarste und älteste Figur des Wachsfigurenkabinetts zeigt Dornröschen. Faszinierend sind auch die nachgestellten historischen Szenen, wie zum Beispiel die Seeschlacht von Lord Nelson.

Die Chamber of Live ist nichts für Kinder unter 12 Jahren oder für Menschen mit schwachen Nerven. Die dargestellen Serienkiller brechen aus ihren Gefängniszellen aus und jagen die Besucher um sie zu töten. In der Erlebniswelt „Premiere Night“ kann der Besucher viele berühmte Filmstars bei der Oscar-Verleihung erleben. Bei der interaktiven Party „Blush“ kann man mit Stars wie Brad Pitt oder Jennifer Lopez ausgelassen feiern. In die „Chamber of Horror“ dürfen nur Personen ab 18 Jahren gehen, denn hier wartet das Grauen auf die Besucher. Das Museum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, man muss jedoch einiges an Geduld mitbringen, da das Wachsfigurenkabinett viele Besucher anzieht. Für den Besuch sollte man etwa 2 bis 3 Stunden einplanen, da es wirklich sehr viel zu sehen gibt. Am Eingang erhält man einen Plan, in dem alle Figuren verzeichnet sind, so dass man auch sicher alle Stars findet, die man sehen möchte.

Millenium Wheel

Das so genannte London Eye ist eine sehr moderne Attraktion in der britischen Metropole. Im Jahre 1999 wurde das größte Riesenrad Europas fertiggestellt, es hat eine Höhe von 135 Metern. Das gewaltige Riesenrad befindet sich am Südufer der Themse und ist auch als Millenium Wheel bekannt. Ursprünglich war es geplant, das Riesenrad nur fünf Jahre lang im Londoner Zentrum zu betreiben. Der große Erfolg hat jedoch dazu geführt, dass das Riesenrad nun dauerhaft in Betrieb sein soll.

Insgesamt verfügt das gigantische Riesenrad über 32 Gondeln, welche voll klimatisiert und fast vollständig verglast sind. Eine einzige Gondel bietet Platz für bis zu 25 Personen. Die Gondeln wurden extra außerhalb des Rades angebracht, so dass die wunderbare Aussicht nicht eingeschränkt wird.

Da das Rad sich sehr langsam dreht, benötigt das Riesenrad für eine einzige Umdrehung etwa 30 Minuten. Durch diese extrem geringe Geschwindigkeit können die Fahrgäste sogar während der Fahrt bequem ein- und aussteigen. Bei gutem Wetter hat man vom London Eye aus bis zu 40 Kilometer weit sehen. Bis zum Jahr 2004 war das London Eye sogar das größte Riesenrad der Welt, bis es von zwei Exemplaren in Asien abgelöst wurde. Das Riesenrad lockt so viele Besucher an, dass es sogar die Popularität des Taj Mahal und der Pyramiden von Gizeh übertroffen hat. Inzwischen konnte die Attraktion bereits über 30 Millionen Besucher verzeichnen, jährlich sind es über 3,5 Millionen Besucher.

Das London Eye befindet sich genau gegenüber des Big Ben und ist bequem mit der U-Bahn zu erreichen. Erwachsene bezahlen 24 Euro, Rentner und Menschen mit Handicap 18 Euro und Kinder 12 Euro. Wer sich in London aufhält, sollte.

Königliche Paläste

In London residierten schon zahlreiche britische Monarchen, so dass es in der Weltstadt auch viele königliche Paläste gibt. Natürlich ist der Buckingham Palast die berühmteste königliche Residenz, denn hier wohnt die aktuelle Königin Elizabeth II. Ganz so königlich werden die meisten Besucher auf Ihrer Städtereise London wohl nicht unter kommen.

Das Schloss wurde im Jahr 1708 gebaut, im 19. Jahrhundert wurde der Palast dann von Georg IV umgebaut und wesentlich erweitert. Queen Victoria war dann die erste Monarchin, die auch offiziell im Buckingham Palast wohnte. Das Windsor Castle wurde vor rund 900 Jahren erbaut und beherbergt auch Gemälde aus der königlichen Sammlung. William der Eroberer war der erste Monarch, der hier residierte.

Einige Räumlichkeiten des Schlosses sind für Besucher geöffnet, darunter die St. George’s Chapel und die Galerie. Der Kensington Palace in der Nähe vom Hyde Park war das Geburtshaus von Queen Victoria. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1997 lebte hier auch Lady Diana mit ihren Söhnen. Heute ist der Kensington Palace die Residenz von Prinzessin Margaret und weiteren Angehörigen der Königsfamilie. Der St. James’s Palace wurde zwischen 1532 und 1540 unter der Regie von Heinrich VIII erbaut.

Heute dient der Palast als Wohnsitz für einige Mitglieder der Königsfamilie. Die Königinmutter lebte im Clarence House, welches sich auch auf dem Gelände des Palastes befindet. Auch der Tower von London war früher zeitweiser Wohnsitz der englischen Könige und Königinnen. Nach einer alten Tradition verbrachten sie hier die letzte Nacht vor ihrer Krönung. Der Hampton Court Palace befindet am Ufer der Themse etwas südwestlich von London. Das Haus aus dem 14. Jahrhundert wurde im Jahr 1514 zu einem Palast umgebaut. Später war er Wohnsitz von Heinrich VIII, George II war der letzte Monarch, der das Schloss als Hauptwohnsitz nutzte. Königin Victoria machte das Schloss später dann der Öffentlichkeit zugänglich. Auch die Houses of Parliament dienten früher als Wohnsitz der britischen Monarchen.

Der Westminster Palast, wie er früher hieß, wurde jedoch seit dem Jahr 1529 nicht mehr von englischen Königen bewohnt. Sehenswert sind auch das Syon House in Isleworth, das Banqueting House in Whitehall, das Kenwood House in Hampstead Heath und Osterley Park im Stadtbezirk Hounslow. Es handelt sich dabei um alte Herrenhäuser, die auch besichtigt werden können.