Parkanlagen

Obwohl London eine riesige Weltstadt ist, gibt es genügend Parks und Grünanlagen, welche zur Erholung vom stressigen Alltag in der Weltstadt dienen. Insgesamt gibt es mehr als 200 Parkanlagen, einige davon waren früher im königlichen Besitz und wurden während des 19. Jahrhunderts der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der größte und bekannteste Park ist der Hyde Park im Zentrum der Millionenstadt. Er zählt ebenfalls zu den ehemals königlichen Parkanlagen und wird auch oft als „grüne Lunge von London“ bezeichnet.

Viele Londoner aber auch Touristen verbringen hier ihre Freizeit mit Faulenzen oder Sport. Berühmt ist vor allem die Speaker’s Corner, wo Besucher eine öffentliche Rede über ein beliebiges Thema halten können. Der Regent’s Park befindet sich im nördlichen Teil des Londoner Zentrums und beherbergt auch den Londoner Zoo.

Der Park bietet seinen Besuchern auch ein reichhaltiges Angebot zur Freizeitgestaltung, auf dem See kann gerudert werden. Die Royal Botanic Gardens zählen seit 2003 sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO und beherbergen viele seltene, exotische Pflanzen in Gewächshäusern oder im Freien. Beeindruckend sind auch die alten Rhododendrongewächse in den Parkanlagen. Der größte königliche Park ist der Richmond Park, er beherbergt eine riesige freilaufende Herde von Damhirschen und Wapitis. Besonders schön ist auch die Isabella Plantation, in der zahlreiche seltene Pflanzen zu sehen sind. König Edward I nutzte den Park ursprünglich als Jagdgebiet.

Der neueste Park innerhalb Londons ist der im Jahr 2001 fertiggestellte Thames Barrier Park. Der Chelsea Physik Garden ist der älteste botanische Garten in London, er besteht seit dem Jahr 1673. Hier findet man eine Oase der Ruhe und Erholung, im Sommer finden hier auch viele Open-Air-Veranstaltungen statt. Neben diesen größeren Parkanlagen gibt es in London noch viele kleine, aber dennoch sehenswerte Parks und Gärten.

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