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Hyde Park

Der legendäre Hyde Park zählt zu den königlichen Parkanlagen in der Metropole London. Der große Park, welcher durch den Serpentine Lake in zwei Hälften geteilt wird, dient den Londonern als Erholungsstätte und zur Freizeitgestaltung. Der große See in der Mitte des Parks lädt zum Schwimmen, Rudern und auch zum Angeln ein. Der Park verfügt außerdem über eine Bowlingbahn und eine Pferdereitbahn. Auf den riesigen Grünflächen können sich die Londoner ausruhen oder ein Picknick veranstalten. Im Sommer finden im Hyde Park zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen statt, hauptsächlich Konzerte.

Im Jahr 1969 traten hier die Rolling Stones unter freiem Himmel auf. Für die Olympischen Spiele 2012 sind sogar sportliche Wettkämpfe im Hyde Park geplant. Der Hyde Park existiert bereits seit 1.000 n. Chr., und lange Zeit wurde er hauptsächlich zur Jagd genutzt. Ab 1768 wurde der Park dann für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Seit dem Jahr 2004 hat der Hyde Park eine weitere Attraktion, den Gedächtnisbrunnen von Prinzessin Diana, welcher vor der Königin eingeweiht wurde. Der Hyde Park ist täglich von 5 bis 24 Uhr zugänglich, er wird von vielen Touristen und Einheimischen als Ruheoase genutzt. Auch viele Geschäftsleute verbringen gerne ihre Mittagspause hier. Berühmt ist auch die Speaker’s Corner, wo traditionell öffentlich über ein bestimmtes Thema diskutiert wird. Hier darf jeder ohne Voranmeldung eine Rede halten, solange er nicht über das britische Königshaus redet.

Jeden Tag um 10.30 marschiert die Household Cavalry durch den Hyde Park bis zumBuckingham Palast. Zu bestimmten Anlässen oder an königlichen Jubiläen wird im Hyde Park Salut gefeuert.

Buckingham Palast

Der Buckingham Palast ist weltberühmt, denn schließlich ist er auch der Wohnsitz des englischen Königshauses. Im Buckingham Palast residiert Königin Elizabeth II mit ihrer Familie, teilweise werden auch ausländische Staatsgäste im Palast empfangen. Der Herzog von Buckingham ließ den Palast im Jahr 1703 als Stadthaus errichten. 1762 wurde das Gebäude dann von König Georg III als Privatresidenz gekauft. Innerhalb von 75 Jahren wurde der Palast immer weiter ausgebaut.

Im Jahr 1837 bestieg Königin Victoria den Thron und machte den Buckingham Palast zur Residenz des britischen Königshauses. Königin Victoria ließ dann auch die letzte Erweiterung des Gebäudekomplexes vornehmen, einen weiteren Gebäudeflügel zur Ostseite.

An diesem Gebäudeflügel befindet sich auch der berühmte Balkon, von wo aus die köngliche Familie bei besonderen Anlässen dem Volk zuwinkt. Der Buckingham Palast wurde während des Zweiten Weltkrieges mehrmals beschädigt, später jedoch wieder restauriert. Der Palast umfasst insgesamt 775 Räume, darunter natürlich der Thronsaal, eine Gemäldegalerie, ein blauer, ein grüner und ein weißer Salon. Die einzelnen Räume sind sehr unterschiedlich gestaltet und repräsentieren völlig verschiedene Stilrichtungen. Es gibt Räume, welche eher orientalisch anmuten, andere präsentieren sich im asiatischen Stil oder im Empirestil. Da die königliche Familie im Palast wohnt, ist er für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich. Lediglich in den Monaten August und September wird der Westflügel für Besucher geöffnet.

Der Palast ist Staatseigentum, er gehört nicht der königlichen Familie. Eine besondere Touristenattraktion ist die berühmte Wachablösung jeden Tag um 11.30 Uhr, welche nach einer traditionellen Zeremonie erfolgt. Wenn die Flagge auf dem Dach gehißt ist, bedeutet das, dass sie Königin außer Haus ist. Wer sich für eine Führung interessiert, oder der Wachablösung einmal beiwohnen möchte, sollte frühzeitig vor Ort sein, da der Andrang immer sehr groß ist.