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St. Paul’s Cathedral

Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Londons ist mit Sicherheit die St. Paul’s Cathedral im Zentrum der Metropole. An der Stelle der heutigen Kathedrale wurde bereits im Jahre 604 eine Kirche aus Holz errichtet. Diese Kirche brannte im Jahre 675 nieder und der Neubau wurde 962 von den Wikingern zerstört.

Anschließend wurde eine Kirche aus Stein gebaut, welche jedoch durch einen Brand zerstört wurde. Die Normannen starteten dann im Jahr 1087 den Bau eines neuen Gebäudes, welches dann im Laufe der Jahre ständig umgestaltet wurde. Zwischen 1300 und 1314 wurde der Bau dann vollendet, und die Kirche zählte zu den größten Kirchen der damaligen Zeit. Im Jahr 1666 fiel sie jedoch einem Großbrand zum Opfer.

Anschließend gab es drei neue Entwürfe für den Neubau der Kathedrale, wobei der von 1675 angenommen und realisiert wurde. Erst im Jahr 1708 wurde der Bau dann vollendet. Die St. Paul’s Cathedral zählt zu den größten Kathedralen weltweit und war der Schauplatz vieler großer Ereignisse. Im Jahr 1806 fand hier das Begräbnis von Lord Nelson statt, 1981 wurden Prinz Charles und Lady Diana hier getraut. In der großen Krypta unter der Kirche sind viele berühmte Persönlichkeiten wie William Turner, Lord Nelson und der Duke of Wellington beigesetzt. Über insgesamt 259 Stufen gelangt der Besucher in die gewaltige Kuppel der Kirche. Die Galerie in einer Höhe von rund 30 Metern wird auch Whispering Gallery genannt, da die Akkustik hier oben so gut ist, dass man selbst geflüsterte Worte einwandfrei verstehen kann. #

Ganz oben befindet sich die Golden Gallery, von der aus man einen atemberaubenden Blick über London hat. Besucher können auch an einer Führung teilnehmen, um sich über die Geschichte der Kathedrale zu informieren. Besonders beeindruckend sind die Schnitzarbeiten des Chorgestühls und die Glasmosaiken an der Decke. Die Kathedrale ist von Montag bis Samstag zwischen 8.30 und 16 Uhr geöffnet.