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Flashmob

Ob T-Online Werbung, Lieder von bekannten Sängern, bekannte Szenen aus der Lieblingsserie oder als „Ehrbietung“ für einen verstorbenen Star. Alles eignet sich für einen Flashmob in den Straßen Londons. Viele Flashmobs werden über Bloqs (wie www.flashmob.co.uk), per Internet-Communities, über direkte Aufrufe bei Youtube, oder ganz einfach über Email-und Telefonketten organisiert. Flashmobs zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie blitzartig entstehen und ebenso schnell wieder vorbei sind, was der Name „Flashmob“ auch verdeutlicht: „Flash“ bedeutet Blitz, „mob“ kommt von dem Wort „mobilis“, und bedeutet in etwa: eine aufgewiegelte Volksmenge.

Weiterhin ist charakteristisch, dass eine große Menschenmenge beteiligt ist, wobei diese Menschen an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit eine bestimmte Tätigkeit vollführen. Das kann ein Tanz sein, eine andere bestimmte Bewegung, ein „Freeze“ oder einfach ein Applaus. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Durch die Organisation per Internet ist es in den meisten Fällen so, dass sich die Teilnehmer, auch „Flash Mobber“ oder „Smart Mobber“ genannt, untereinander unbekannt sind.In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass ein identischer Flashmob in mehreren Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten stattfindet.

Zuletzt ergab sich das 2010 anlässlich des „Eurovision Song Contest“, wo man zunächst in Oslo und Düsseldorf den Flashmob zu sehen bekam. Schließlich erreichte auch London die Herausfoderung. Im Normalfall wird kein politisches Ziel verfolgt, was auch die Ursprungsidee war . Hat ein Flashmob dennoch politische oder wirtschaftliche Hintergründe, nennt man ihn „Smart Mob“, was heutzutage auch eine moderne Form der Demonstration darstellt.