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Millenium Wheel

Das so genannte London Eye ist eine sehr moderne Attraktion in der britischen Metropole. Im Jahre 1999 wurde das größte Riesenrad Europas fertiggestellt, es hat eine Höhe von 135 Metern. Das gewaltige Riesenrad befindet sich am Südufer der Themse und ist auch als Millenium Wheel bekannt. Ursprünglich war es geplant, das Riesenrad nur fünf Jahre lang im Londoner Zentrum zu betreiben. Der große Erfolg hat jedoch dazu geführt, dass das Riesenrad nun dauerhaft in Betrieb sein soll.

Insgesamt verfügt das gigantische Riesenrad über 32 Gondeln, welche voll klimatisiert und fast vollständig verglast sind. Eine einzige Gondel bietet Platz für bis zu 25 Personen. Die Gondeln wurden extra außerhalb des Rades angebracht, so dass die wunderbare Aussicht nicht eingeschränkt wird.

Da das Rad sich sehr langsam dreht, benötigt das Riesenrad für eine einzige Umdrehung etwa 30 Minuten. Durch diese extrem geringe Geschwindigkeit können die Fahrgäste sogar während der Fahrt bequem ein- und aussteigen. Bei gutem Wetter hat man vom London Eye aus bis zu 40 Kilometer weit sehen. Bis zum Jahr 2004 war das London Eye sogar das größte Riesenrad der Welt, bis es von zwei Exemplaren in Asien abgelöst wurde. Das Riesenrad lockt so viele Besucher an, dass es sogar die Popularität des Taj Mahal und der Pyramiden von Gizeh übertroffen hat. Inzwischen konnte die Attraktion bereits über 30 Millionen Besucher verzeichnen, jährlich sind es über 3,5 Millionen Besucher.

Das London Eye befindet sich genau gegenüber des Big Ben und ist bequem mit der U-Bahn zu erreichen. Erwachsene bezahlen 24 Euro, Rentner und Menschen mit Handicap 18 Euro und Kinder 12 Euro. Wer sich in London aufhält, sollte.

Sightseeing

St.Paul’s Cathedral, Buckingham Palace, Leicester Square, Covent Garden, die Tower Bridge, zahlreiche Museen, das Millenium Wheel – die „must see“ – Liste ist lang, der Aufenthalt in Englands Hauptstadt meist viel zu kurz. Und neben Sightseeing soll sich ja schließlich auch noch eine bißchen Shopping auf der Oxford Street oder am berühmten Camden Market ausgehen. Gerade jetzt nutzen viele aufgrund des günstigen Pfundkurses die Gelegenheit, das früher kaum erschwingliche London zu entdecken.

Viele, recht kostengünstige Hotels in London sind sehr zentral gelegen und so kann man sich nach einem Start in den Tag mit Full-English-Breakfast sozusagen die Metropole London erwandern.

Ein Spaziergang entlang der Themse erweckt den Eindruck eines Open-Air Museums. Startet man in Westminster, dem Regierungsviertel Londons mit den Houses of Parliament und Big Ben kann man auch gleich die Westminster Abbey besuchen, jene Kirche, in der 1066 Wilhelm der Eroberer gekrönt wurde. Sobald man Westminster hinter sich lässt und die Brücke überquert, befindet man sich vor einer weiteren Attraktion der Stadt, dem Millenium Wheel. Wer hier eine Runde dreht, dem bieten sich atemberaubende Ausblicke über ganz London, vorausgesetzt die englischen Wetterverhältnisse sind einem gnädig.

Vorbei an Straßenmusikanten und Gauklern sowie Hot-Dog-Ständen geht der Spaziergang weiter, immer noch entlang der Themse, bis man den Turm des alten Kohlekraftwerks „Bankside Power Station“ sieht, in dem das weltweit größte Museum für moderne Kunst beheimatet ist, das Tate Modern. Über die Millenium Bridge gelangt man ans andere Ufer der Themse, an dem sich die St. Paul’s Cathedral befindet, die zwischen 1675 und 1710 von Sir Christopher Wren erbaut wurde. In St. Paul’s wurden auch Prinz Charles und Lady Di getraut. Bleibt man auf dieser Seite der Themse kommt man nur wenig später am Tower of London vorbei, ein eindruckvoller Gebäudekomplex, der im Mittelalter als Festung, Waffenkammer und Gefängnis diente. Als Herzstück könnte man den White Tower bezeichnen, in dem auch die Rüstung von Henry dem VIII zu besichtigen ist. Auch die Kronjuwelen werden im Tower of London verwahrt. Auskunft über die Geschichte des Towers sowie historische Persönlichkeiten und Ereignisse geben die Beefeaters, die leicht an ihrer Bekleidung zu erkennen sind.

Eine interaktive Karte der Sehenswürdigkeiten können Sie unter london-entdecken.net einsehen.

Vom Tower aus sieht man dann bereits die Tower Bridge, Motiv für zahlreiche Postkarten sowie beliebtes Fotomotiv. Wem dann die Füße schmerzen, und wer sich bereits darauf freut im Hotel die Beine hochzulegen, gelangt mit der U-Bahn schnell zum Ausgangspunkt zurück. Dieser Spaziergang entlang der Themse ist äußerst empfehlenswert.

Es macht Sinn die Erkundungstour durch London ein wenig zu planen und sich zu überlegen, welche Sehenswürdigkeiten, Viertel oder Museen man auf keinen Fall auslassen möchte. In den Rezeptionen der Hotels in London kann man sich so manchen guten Tipp holen. Und wer es nicht schafft an einem Wochenende London zu entdecken, der kommt einfach zurück in die pulsierende Hauptstadt der Insel.