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Madame Tussaud’s

Das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud gehört zu den bekanntesten Attraktionen in London. Marie Tussaud ist die Gründerin des berühmten Wachsfigurenkabinetts, welches inzwischen Niederlassungen auf der ganzen Welt hat. Im Jahr 1835 wurde die erste Ausstellung in der Baker Street eröffnet, im Jahr 1884 verlegten ihre Enkel diese dann an ihren jetzigen Standort in der Marylebone Road. Die Ausstellung erlitt immer wieder Verluste durch Brände, und auch während des Zweiten Weltkrieges wurden einige Teile zerstört.

In dem Museum findet kann man Wachsfiguren bestaunen, welche fast lebendig wirken. Wenn man sich neben den berühmten Persönlichkeiten fotografieren lässt, sieht es fast aus, als hätte man leibhaftig neben den Stars gestanden.

Im Madame Tussaud’s werden sowohl historische Persönlichkeiten als auch Stars aus dem Sport, dem Show-Business, der Modewelt und dem Musikgeschäft präsentiert. Die kostbarste und älteste Figur des Wachsfigurenkabinetts zeigt Dornröschen. Faszinierend sind auch die nachgestellten historischen Szenen, wie zum Beispiel die Seeschlacht von Lord Nelson.

Die Chamber of Live ist nichts für Kinder unter 12 Jahren oder für Menschen mit schwachen Nerven. Die dargestellen Serienkiller brechen aus ihren Gefängniszellen aus und jagen die Besucher um sie zu töten. In der Erlebniswelt „Premiere Night“ kann der Besucher viele berühmte Filmstars bei der Oscar-Verleihung erleben. Bei der interaktiven Party „Blush“ kann man mit Stars wie Brad Pitt oder Jennifer Lopez ausgelassen feiern. In die „Chamber of Horror“ dürfen nur Personen ab 18 Jahren gehen, denn hier wartet das Grauen auf die Besucher. Das Museum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, man muss jedoch einiges an Geduld mitbringen, da das Wachsfigurenkabinett viele Besucher anzieht. Für den Besuch sollte man etwa 2 bis 3 Stunden einplanen, da es wirklich sehr viel zu sehen gibt. Am Eingang erhält man einen Plan, in dem alle Figuren verzeichnet sind, so dass man auch sicher alle Stars findet, die man sehen möchte.

Museen

Natürlich hat eine Weltstadt wie London seinen Besucher auch zahlreiche interessanten Museen zu bieten. In London ist der Eintritt in alle staatlichen Museen kostenlos, so dass die Reisekasse der Touristen ordentlich entlastet wird. Das Naturhistorische Museum dürfte für alle interessant sein, die sich für Zoologie und Geologie begeistern können. Das Science Museum erstreckt sich über sieben Etagen und befasst sich mit den Themen Wissenschaft, Medizin, Technik, Raumfahrt und Industrie.

Besonders berühmt ist die Tate Gallery, in welcher sich die größte Sammlung Britischer Kunst weltweit befindet. Das Victoria & Albert Museum ist das größte Museum für dekorative Kunst. Hier kann man Textilien, Möbel, Skulpturen, Metallarbeiten und Photographien aus Europa und Asien bewundern.

Die National Gallery präsentiert mehr als 2000 Gemälde, darunter Werke von Rembrand und Rubens. Das Museum of London informiert seine Besucher über die Geschichte der englischen Metropole von der römischen Gründungszeit bis in die Gegenwart. Sehr interessante Ausstellungen gibt es auch im Tower und im Fußgängerbereich der Tower Bridge.

Das National Maritime Museum ist das größte Museum, welches sich mit der nationalen und internationalen Geschichte der Seefahrt beschäftigt. Das Imperial War Museum ist auch einen Besuch wert, es beschäftigt sich mit der Zeit während des Ersten und Zweiten Weltkrieges, thematisiert jedoch auch andere militärische Konflikte. Auf der Themse befindet sich das Museumsschiff HSM Belfast, welches ein ehemaliges Kriegsschiff ist. Neben diesen älteren Museen, die sich hauptsächlich mit historischen Dingen beschäftigen, gibt es auch moderne Museen wie das Cartoon Museum, ein Tee- und Kaffee-Museum, das moderne Tate Museum, das Pollock’s Toy Museum oder das Fächer Museum.

Für Filmfreunde könnte auch das Museum of the Moving Image von großem Interesse sein, es befasst sich mit der Entwicklung von Fotografie und Film. Eine besondere Attraktion ist das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud, welches man auch fast als Museum bezeichnen könnte. London hat für jeden Geschmack das richtige Museum.