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Royal Albert Hall

Die im Jahr 1871 eröffnete Royal Albert Hall ist eine Veranstaltungshalle im Herzen von London. Die Halle wird unter anderem für Konzerte und Sportveranstaltungen genutzt und bildet einen Teil der Gedenkstätte für Prinz Albert, den Gatten von Königin Victoria. Die Halle hat ein Fassungsvermögen von rund 8.000 Zuschauern und wurde im Stil eines römischen Amphitheaters erbaut. In der Royal Albert Hall befindet sich eine gigantische Orgel mit 10.000 Pfeifen.

Der Komponist und Dirigent James Last hat hier bereits 70 Konzerte gegeben, Pink Floyd gaben in der Halle im Jahr 1968 ein legendäres Konzert. Insgesamt kann die Royal Albert Hall über 150.000 Veranstaltungen vorweisen, darunter Konzerte der Beatles, der Rolling Stones, von The Who und Led Zeppelin. Inzwischen werden auch Führungen von besonders geschultem Personal angeboten, so dass die Besucher auch einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Bereits das Äußere der Halle, mit seinem Kuppelbau und den roten Backsteinen, ist sehr beeindruckend.

Die Halle verfügt über insgesamt 12 Eingänge, welche rund um das Gebäude verteilt sind. Über einige Stufen erreicht man dann den großen Konzertsaal, der in mehrere Ebenen eingeteilt ist. Ganz unten befinden sich die Stehplätze, im ersten Stock gibt es mehrere Logen, dann folgen zahlreiche Sitzplätze und ganz oben im Circle befindet sich eine normale Bestuhlung. Wenn man allerdings einen Sitzplatz im Circle haben möchte, sollte man schwindelfrei sein. Die Logen befinden sich dagegen etwa auf der Höhe der Bühne, so dass man von hier wohl den besten Blick hat. Die wichtigste Veranstaltung im Jahr sind die BBC Proms, welche es bereits seit über 100 Jahren gibt. Es handelt sich dabei um eine Reihe von Konzerten, welche von Juli bis September stattfinden. Den krönenden Abschluss bildet dann die Last Night of the Proms, bei der auch immer zahlreiche Prominente anwesend sind