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Buckingham Palast

Der Buckingham Palast ist weltberühmt, denn schließlich ist er auch der Wohnsitz des englischen Königshauses. Im Buckingham Palast residiert Königin Elizabeth II mit ihrer Familie, teilweise werden auch ausländische Staatsgäste im Palast empfangen. Der Herzog von Buckingham ließ den Palast im Jahr 1703 als Stadthaus errichten. 1762 wurde das Gebäude dann von König Georg III als Privatresidenz gekauft. Innerhalb von 75 Jahren wurde der Palast immer weiter ausgebaut.

Im Jahr 1837 bestieg Königin Victoria den Thron und machte den Buckingham Palast zur Residenz des britischen Königshauses. Königin Victoria ließ dann auch die letzte Erweiterung des Gebäudekomplexes vornehmen, einen weiteren Gebäudeflügel zur Ostseite.

An diesem Gebäudeflügel befindet sich auch der berühmte Balkon, von wo aus die köngliche Familie bei besonderen Anlässen dem Volk zuwinkt. Der Buckingham Palast wurde während des Zweiten Weltkrieges mehrmals beschädigt, später jedoch wieder restauriert. Der Palast umfasst insgesamt 775 Räume, darunter natürlich der Thronsaal, eine Gemäldegalerie, ein blauer, ein grüner und ein weißer Salon. Die einzelnen Räume sind sehr unterschiedlich gestaltet und repräsentieren völlig verschiedene Stilrichtungen. Es gibt Räume, welche eher orientalisch anmuten, andere präsentieren sich im asiatischen Stil oder im Empirestil. Da die königliche Familie im Palast wohnt, ist er für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich. Lediglich in den Monaten August und September wird der Westflügel für Besucher geöffnet.

Der Palast ist Staatseigentum, er gehört nicht der königlichen Familie. Eine besondere Touristenattraktion ist die berühmte Wachablösung jeden Tag um 11.30 Uhr, welche nach einer traditionellen Zeremonie erfolgt. Wenn die Flagge auf dem Dach gehißt ist, bedeutet das, dass sie Königin außer Haus ist. Wer sich für eine Führung interessiert, oder der Wachablösung einmal beiwohnen möchte, sollte frühzeitig vor Ort sein, da der Andrang immer sehr groß ist.