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Geschichte

London kann auf eine fast 2.000-jährige Geschichte zurückblicken. Bereits etwa 50 n.Chr. gründeten die Römer an dieser Stelle die Stadt Londinium. Als die Angelsachsen Großbritannien eroberten, wurde diese römische Stadt allerdings zerstört. Erst Ende des 9. Jahrhunderts fand dann eine Neugründung Londons statt.

Im Jahr 1066 löste London die Stadt Winchester als englische Hauptstadt ab, nachdem die Normannen unter William dem Eroberer London eingenommen hatten. Mitte des 14. Jahrhunderts raffte die Pest etwa die Hälfte der Einwohner dahin. Im 16. Jahrhundert führte die Herrschaft von Königin Elizabeth I zur ersten Blütezeit Londons.

Nach und nach stieg die Stadt durch das wirtschaftliche Wachstum zur bedeutenden Handelsstadt auf. Im Jahr 1665 wütete die Pest in London, im darauffolgenden Jahr wurden große Teile durch einen riesigen Brand zerstört. Der Architekt Sir Christopher Wren plante daraufhin zahlreiche neue Gebäude und rekonsturierte viele Bauwerke, die beim großen Brand zerstört wurden. Während des 19. Jahrhunderts erreichte London den Status als größte Stadt der Welt, und die Herrschaft von Königin Victoria I führte England wieder in ein goldenes Zeitalter.

Die Bevölkerung wurde immer größer und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Verkehrsverbindungen bedeutend erweitert und verbessert. Das führte wiederum zu einem rasanten Wachstum der Stadt und einer steigenden Einwohnerzahl. Im Zweiten Weltkrieg wurden leider weite Teile der Stadt bei Luftangriffen zerstört. Nach dem Ende des Krieges verließen viele Einwohner die Stadt, um sich anderswo anzusiedeln. Die Geschichte Londons ist natürlich auch eng mit der Geschichte des britischen Königshauses verknüpft. In London gibt es noch viele historische Gebäude, die von der Geschichte der Stadt zeugen, sodass man Sprachreisen sehr gut einem Trip in die Geschichte Londons verbinden kann. Auch viele Museen beschäftigen sich mit der Geschichte und der Entwicklung Londons, so dass sich Besucher bestens informieren können.

London Underground

London ist eine sehr turbulente Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen. Am besten bewegt man sich deshalb mit der U-Bahn fort, denn so kommt man schnell und sicher an die gewünschten Ziele. Das Londoner U-Bahn-Netz ist sowohl das längste als auch das älteste der Welt. Bereits im Jahr 1863 wurde die erste unterirdische Strecke eröffnet, auch wenn diese damals noch mit einer dampfbetriebenen Eisenbahn befahren wurde. Die Londoner nennen ihre U-Bahn auch einfach „tube“, also Röhre. Obwohl es sich um eine U-Bahn handelt sind nur rund 45 % der Strecke unter der Erde.

Das Streckennetz hat eine Gesamtlänge von rund 400 Kilometern und reicht auch bis in die Vororte von London. Insgesamt gibt es 269 Stationen, und die Londoner U-Bahn wird täglich von rund 3 Millionen Menschen benutzt. Unter der Woche fährt die U-Bahn von 5 bis 1 Uhr, an Sonntagen von 7 bis 24 Uhr.

Alle zwei bis zehn Minuten fährt eine Bahn, so dass man nie lange warten muss. Die Preise der Einzelfahrscheine werden nach Zonen berechnet, denn das Gebiet in und um London wurde in fünf Zonen unterteilt. Wenn man einige Tage in London verbringt, sollte man sich lieber für eine Travel Card entscheiden. Diese Karten sind entweder für einen, für drei oder für sieben Tage gültig. Außerdem gibt es sie für verschiedene Zonen, je nachdem, ob man sich nur im Zentrum oder auch etwas außerhalb umsehen möchte. Ein großer Vorteil dieser Travel Cards ist, dass sie sowohl für die U-Bahn als auch für die Londoner Busse gelten. Für Kinder zwischen 5 und 15 Jahren gibt es ermäßigte Preise.

Damit man sich das Schlangestehen vor einem Schalter oder einem Automaten erspart, sollte man sich die Travel Cards am besten schon vor dem Urlaub übers Internet bestellen.